Mallorca Premiere zum 50zigsten

Der 50 zigste Geburtstag kündigte sich an und ich stellte für mich fest, das es an der Zeit wäre auszuwandern. Um mich herum liefen wohl schon irgendwelche Partyplanungen die, hätte ich es nicht mitbekommen auch wirklich hätten umgesetzt werden können. Aber auf diesen Rummel hatte ich keine Lust. Mir war nach………. ich hab eigentlich keine Ahnung wonach mir war, klar war jedoch das mir nicht nach Party war.

Also wurde die allwissende Suchmaschine bemüht mir eine Alternative zum Partyrummel zu präsentieren. Kein hoher Anspruch, keine großen Erwartungen. Es sollte schnell zu erreichen sein! Die Sonne sollte lachen! Ein Fußläufig zu erreichender Strand wäre schön wenn nicht sogar Blick über´s Meer, kleine, mediterrane Gassen mit gemütlichen Cafe´s laden zum verweilen ein. Die Sonneninsel, des deutschen liebste Insel: Mallorca halt.

Santa Ponca. Hotel Sentido Punta del Mar. Unser Domizil für meinen 50 zigsten Geburtstag.

Das Hotel

 

Der Shuttlebus hält vor einem unscheinbar wirkendem Hotel, von dem im ersten Moment nur zwei der sechs zur Verfügung stehenden Etagen sichtbar sind. Der Weg in Richtung Lobby lässt erahnen das sich hinter der in mediterranem weiß gehaltenen Fassade mehr verbirgt als der erste Eindruck hergibt. Die Lobby, des erst vor kurzem komplett renovierten Hotels, beeindruckt durch die den Blick übers das Meer gewährenden großen Fensterfronten. Design, welches auf manchen kühl wirken mag, sich jedoch vollends darauf konzentriert den Blick durch nichts von dem sich bietendem Schauspiels des Meeres abzulenken.

Dem Personal des Hotels ist der Wunsch dem Gast den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu machen nicht nur anzumerken, man nimmt ihnen dies auch in allen Bereichen des Aufeinandertreffens ab. Sich wohl fühlen, fernab vom Alltags-Stress scheint Programm.

Alle Zimmer, welche eine für zwei Personen ausreichende Größe aufweisen, verfügen über einen Balkon oder eine Terrasse welche einen beeindruckenden Blick über die Bucht von Santa Ponca oder über das Mittelmeer bieten. Das Bad, mit ebenerdiger Dusche, bietet genügend Raum für die Vorbereitung auf einen unbeschwerten Tag oder die erfrischende Dusche nach den in den Bergen gefressenen Kilometern.

Das Frühstücks- ebenso wie das am Abend angebotene Buffet lassen keine Wünsche offen, sind reichhaltig und abwechslungsreich.

Vom Hotel aus lässt sich alles fußläufig gut erreichen. Santa Ponca Stadt, der Strand, die angesagten Cafe´s des Ortes, alles nur Spaziergänge die in den unzähligen Boutiquen und Geschäften zum Shoppen einladen.

Die Insel, bzw das, was wir davon gesehen haben

 

Port Andratx und Palma lassen sich über ein gut geführtes und ausgebautes Straßennetz innerhalb einer viertel Stunde erreichen. Port Andratx mit seinen zahllosen Restaurants in denen der Fisch direkt aus dem Meer in die Küche gelangt. Cafe´s in denen sich das „La Dolce Vita“ der Mittelmeerregion spüren und erleben lässt. Ein Ort in dem die Menschen entlang der Uferstraße  flanieren, das Treiben der in den Hafen ein- und ausfahrenden Motor- und Segeljachten aus den Cafe´s und Bars heraus betrachten, in denen man eventuell auch den einen oder anderen Promi am Nachbartisch sitzend entdeckt.

Palma am frühen Sonntagmorgen. Ein Traum diese sonst so lebhafte Stadt in Ruhe und Frieden anzutreffen um durch die Gassen der Altstadt, vorbei am Museum Can Morey de Santmarti in dem eine Dauerausstellung der Werke Salvador Dali´s darauf warten betrachtet zu werden, zur Kathedrale der heiligen Maria zu laufen. Von dort spülen einen die Straßen in das pulsierende Herz Palma´s mit seinen unzähligen Geschäften die zum shoppen und Cafe´s welche zum verweilen einladen, wenn nicht Sonntagmorgen wäre.

Mit dem Auto den Serpentinen der Ma-10 durch die Serra de Tramuntana, der Küste in Richtung Port de Soller folgend, kann für einen im Auto sitzenden Stadtmenschen ebenso schweißtreibend sein wie für die unzähligen sich mit dem „Fahrrad“ in den Bergen fortbewegenden Biker. Vorbei an Banyalbulfar und dem mallorquinischem Künstlerort Deià gelangt man durch beeindruckende Landschaft nach Port de Soller. Berühmt durch seine Straßenbahn welche Port de Soller mit der Stadt Soller verbindet, der Kulisse eines in einer natürlichen Bucht angelegten Hafens sowie das rege Treiben entlang der Uferstraße lassen Port de Soller ganz oben auf der Liste der zu besuchenden Orte Mallorcas stehen.

Entlang des im Süden der Insel sich entlangziehenden Küstenstreifens gings von Palma zum Balenario 6. Hätte man im Kopf nicht die Bilder der nicht enden wollender Partynächte, würde man sich an der Pracht des Strandes nicht satt sehen können. Ein schier endloser Küstenstreifen mit feinem Sandstrand und wie Pilze in den Himmel ragenden Sonnenschirmen. Vom östlichen Ende des Ortes flanieren wir, die sich über vier Kilometer erstreckende, Küstenstraße entlang und erhaschen den einen oder Einblick in das Leben rund um den Ballermann.

Auf der PMV-6014 auf dem Weg nach Colonia de Sant Jordi zwischen Tolleric und Cala Pi warten abseits der Straße herrliche Blicke über die zum Teil schroffe Küste Mallorcas. Colonia de Sant Jordi erinnert mit seinen traumhaft schönen, weißen Sandstränden eher an die Karibik statt an eine Mittelmeerküste. In der näheren Umgebung finden sich eine Vielzahl von Salinen in denen Salz durch die Kraft der Sonne gewonnen wird.

Katzenberger

Katzenberger

Zurück geht es entlang unzähliger bewohnter wie scheinbar baufälligen Fincas in Richtung Campos um von dort auf der Ma-19 über Palma nach Santa Ponca zu fahren.

Fazit:

 

Vier erlebnisreiche und entspannte Tage in einem traumhaften Hotel auf der Balearen Insel Mallorca. Obwohl die Sonne sich erst wieder blicken ließ als wir zur Abreise auf dem Flughafen in Palma eintrafen würden wir bei der Auswahl unseres Hotels jederzeit wieder den Rund-um-zufrieden-Service des Sentido Punto del Mar in Anspruch nehmen wollen um von dort zu zahlreichen Erkundungstouren über die Insel aufzubrechen.

Ja, auch wir waren auf einen Kaffee im Katzenberger, dem wohl Bestbesuchtem Kaffee in Santa Ponca.

 

 

Author: admin

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