Mein Gewicht, McFit & ich

Der Gang auf die Waage, um mein „neues“ Ausgangsgewicht zu ermitteln, entwickelte sich zu einem Erlebnis auf welches ich gerne verzichtet hätte. Im November des vergangenen Jahres noch hoch erfreut über die Gewichtsreduktion um 7,2 Kg konnte ich der Anzeige entnehmen, das ich 3,8 Kg zugenommen habe und nunmehr 100,2 Kg wiege.

Während meiner Reha in der Fachklinik Wolletzsee gehörte sportliche Betätigung zum Alltagsgeschehen und bestimmte meinen Tagesablauf auf positive Art und Weise.

Nun da mein Herzchen mit allem versorgt wird was es benötigt, ich im Herbst zur Reha in Wolletz war und mit 96,4 Kg wieder nach Hause gefahren bin (das Ausgangsgewicht aus dem September also gehalten habe), hat sich der Alltag wieder eingeschlichen der für mich bedeutet das ich viel am Schreibtisch sitze, ein wenig Haushalt mache und zwei Mal pro Woche zum Herzsport in die ambulante Reha fahre.

Ein seit Jahren schon in meinen Ohren klingelndes Anliegen meiner Lieblingsfrau wurde nunmehr in die Tat umgesetzt und soll im Ergebnis genau das fortsetzen was vor meinem Infarkt in Gang gesetzt wurde.

Körperliche Fitness und dauerhafte Reduktion des Körpergewichtes sind das Ziel meiner, auf 3 x  pro Woche angesetzten, Bemühungen welche durch die im Vorfeld schon leicht angepasste Ernährung, Unterstützung finden sollen.

Ausgangssituation am 12.01.2014

  • Größe: 184 cm
  • Gewicht: 100,2 Kg (Minus 3,4 Kg gegenüber September 2013)
  • BMI: 29,6 (Minus 1,0 ggü. 09/2013
  • Brustumfang: 98 cm
  • Bauchumfang: 99 cm (Minus 3 cm ggü. 09/2013)

Wir haben bei McFit die Gelegenheit genutzt ein Probetraining zu absolvieren um uns in die Geräte einweisen zu lassen. Mein Empfinden dabei war, das es sich trotz vereinbartem Termin um einen unpassenden Moment gehandelt haben muss, da die Aufmerksamkeit der für die Einweisung abgestellten Trainerin nur zum Teil bei uns lag. Vielleicht hing es auch damit zusammen das ich ihr im Vorfeld einige Fakten zu meinem vor 4 Monaten erlittenem Herzinfarkt mit auf den Weg gab was sie sichtlich irritierte.

McFit ist nun nicht unbedingt bekannt dafür Kardiosport anzubieten, hält jedoch alle Geräte bereit welche mir auch während meiner ambulanten Reha zur Verfügung stehen.

Das Minimum an medizinischem Equipment ist zum einen mein Nitrospray welches sich immer am Mann befindet sowie eine Pulsuhr um meinen (in der Reha-Klinik) auf 110 Schläge pro Minute festgelegten Trainingspuls kontrollieren zu können.

In der ersten Trainingswoche ging es darum die für mich geeigneten Geräte zu finden, meine verkürzten Sehnen und Bänder sowie die von Arthrosen geplagten Schultergelenke an die Bewegungsabläufe heranzuführen und an die daraus resultierende Belastung zu gewöhnen.

Die Aufwärmphase erfolgt per Ergometer auf dem wir 15 Minuten bei 80 Watt fahren wobei die Zeit sukzessiv gesteigert und auf eine halbe Stunde ausgedehnt werden soll.

Mit einem Trainingspuls um die 100 Schläge pro Minute bei 3 Wiederholungen bekommen mir folgende Geräte:

  • Latzugmaschinen und Rückenstrecker
  • Schulterpressen
  • Butterfly
  • Brustpressen
  • Dipmaschinen
  • Bizeps- & Trizepsmaschinen

Die aufgelegten Gewichte liegen zwischen 30 und 60 Kg wobei es hierbei gilt meinen Ehrgeiz zu unterdrücken da es nicht zu meinem Plan gehört in einem Fitness-Studio mein Licht auszupusten und den Anblick einer Latzugmaschine als letzten Eindruck von dieser Welt mitzunehmen.

Einen Anstieg meines Pulses über vorgegebenes Niveau (auf 120 und mehr) erfahre ich bei der Beinpresse was jedoch auch auf die über 100 Kg liegende Belastung zurück zu führen ist.

Ausklingen lassen wir das Training auf dem Crosstrainer (wobei meine erste Begegnung mit diesem Gerät dazu führte mehrere Tage nur noch unter Schmerzen in den Waden laufen zu können) oder weiteren 15 Minuten auf dem Ergometer bei 80 Watt.

Inwieweit ein eventueller Aufbau von Muskelmasse meiner Gewichtsreduktion im Weg steht wird sich zeigen. Im Vordergrund steht vorerst meinen Körper langsam an die Bewegungsabläufe unter Belastung zu gewöhnen, was sich in einer Schmerzminderung der  betroffenen Schultergelenke äußern soll, sowie einer Reduktion des Viszeralfett (das die inneren Organe umgebendes Fett) und des Bauchumfanges unter 94 cm.

Ein Bauchumfang um 94 cm wird für Männer angegeben um ihr gesundheitliches Risiko in Bezug auf die „Volkskrankheit“ Herzinfarkt oder Diabetes zu senken.

Es wird ein monatliches Feedback mit detaillierter Angabe der sich verändernden Werte in Bezug auf Gewicht und Entwicklung des Bauchumfanges geben.

Author: admin

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